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Techentin: Verkehrsunfall auf der B 392 – Kradfahrer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Krad führte zur schweren Verletzung eines 32-jährigen Kradfahrers.

Foto: Depositphotos

Techentin (ost)

Am 13. August 2026, gestern, ereignete sich gegen 12:15 Uhr auf der Bundesstraße 392 zwischen Techentin und Vimfow ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Dabei wurde ein 32-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt.

Nach aktuellen Informationen fuhr ein 71-jähriger deutscher Fahrer mit seinem VW auf der B 392 von Techentin kommend in Richtung Vimfow. Trotz des bestehenden Überholverbots soll der Mann versucht haben, einen vor ihm fahrenden Traktor mit Anhänger und einen davor fahrenden Mähdrescher zu überholen.

Während des Überholvorgangs bemerkte der 71-Jährige einen entgegenkommenden 32-jährigen Motorradfahrer auf einer Kawasaki. Da er nicht mehr rechtzeitig auf seine Spur zurückkehren konnte, bremste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Auch der Motorradfahrer leitete eine Bremsung ein, konnte jedoch einen Frontalzusammenstoß mit dem Auto nicht mehr verhindern.

Der 32-Jährige wurde schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 71-jährige Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Zur Unterstützung der Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen.

Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle, was 6,29% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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