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Tempoverstöße in Ahlbeck festgestellt

Polizei stellt einige Tempoverstöße in Ahlbeck fest. Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge gemessen, wobei sieben Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.

Foto: unsplash

Seebad Ahlbeck (Insel Usedom) (ost)

Früh am Morgen (25.09.2026) führten Polizeibeamte des Reviers Heringsdorf Geschwindigkeitsmessungen in der Lindenstraße (bei der Ostsee-Therme) und der Swinemünder Chaussee (bei der Feuerwehr) in Ahlbeck durch.

Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge kontrolliert, bei denen sieben Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden. Das bedeutet, dass mehr als jedes zehnte gemessene Fahrzeug die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten hat. Gegen die Fahrer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Insgesamt wurden fünf Bußgeldverfahren eröffnet, davon zwei mit Fahrverbot und zwei Verwarngeldverfahren.

Der höchste Wert wurde von einem Autofahrer erreicht, der mit etwa 102 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs war. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich eine Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um 49 km/h. Ihm droht nun ein Monat Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 430 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Ein anderer Fahrer überschritt mit gemessenen 90 km/h die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz um 37 km/h, was ebenfalls ein einmonatiges Fahrverbot, 300 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte in Flensburg bedeutet.

Die Polizei bittet an dieser Stelle noch einmal alle Autofahrer eindringlich, sich an die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten zu halten. Zu schnelles Fahren ist weiterhin eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden bei 334 Unfällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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