Ein Autofahrer entzieht sich einer Polizeikontrolle und rammt Streifenwagen mehrfach. Die Polizei sucht nach den flüchtenden Personen und dem beschädigten VW Caddy.
Teterow: Riskante Flucht vor Polizeikontrolle

Teterow/Landkreis Rostock (ost)
In der Nacht zuvor entzog sich ein bisher unbekannter Fahrer auf äußerst riskante Weise einer Polizeikontrolle. Während der Flucht wurde ein Polizeiauto mehrmals gerammt.
Um 1 Uhr fuhr eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Teterow die Gasstraße entlang, als ihnen an der Kreuzung zur Rostocker Straße ein weißer VW Caddy entgegenkam. Als der Fahrer die Polizei sah, bog er entgegen der Fahrtrichtung in die Gasstraße ein. Die Beamten drehten um und versuchten, den VW mit Sondersignalen anzuhalten. Der Fahrer ignorierte die Anweisung anzuhalten und fuhr weiter.
In Pampow hielt das Fahrzeug zunächst neben einem Betriebsgelände an. Dort schaltete der Fahrer in den Rückwärtsgang und rammte zweimal das dahinter stehende Polizeiauto, bevor er seine Flucht fortsetzte.
Zwischen den Ortschaften Windischhagen und Basedow-Höhe hielt der VW Caddy erneut auf einer Brücke an. Dann öffnete sich die Heckklappe des Caddys und eine Person stieg aus und flüchtete zu Fuß über ein angrenzendes Feld. Kurz darauf fuhr der Fahrer erneut zurück und rammte das Polizeiauto ein drittes Mal. Danach setzte er seine Flucht in Richtung L20 fort. Später bog das Fahrzeug von der L20 in Richtung Viezenhof auf einen Sandweg ab. In Jägerhof an der L202 verlor sich schließlich die Spur des VW Caddy.
Weder das Fahrzeug noch die ausgestiegene Person wurden später gefunden. Durch die Zusammenstöße entstand am Polizeiauto ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Die Polizisten blieben unverletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den flüchtigen Personen und dem weißen VW Caddy. Das Fahrzeug sollte insbesondere im Heckbereich Beschädigungen aufweisen. Hinweise nimmt die Polizei in Teterow oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








