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Tödlicher Verkehrsunfall in Rostock

Eine 83-jährige Fußgängerin wurde auf dem Südring von einem PKW erfasst und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am sechzehnten Oktober zweitausendsechsundzwanzig ereignete sich gegen siebzehn Uhr dreißig auf dem Südring in Rostock ein Verkehrsunfall, bei dem eine 83-jährige Fußgängerin tödlich verletzt wurde. Gemäß den bisherigen Informationen fuhr ein 36-jähriger armenischer Staatsbürger mit seinem Auto den Südring in Richtung Innenstadt entlang. Gleichzeitig überquerte eine 83-jährige deutsche Staatsbürgerin die Straße im Bereich einer Fußgängerüberwegs und wurde vom Auto erfasst. Nach der Kollision kam das Auto im angrenzenden Gleisbett zum Stehen. Die 83-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und verstarb trotz der Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes noch am Unfallort. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Der Südring musste für etwa anderthalb Stunden in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Eine halbseitige Sperrung in Richtung Zentrum bestand weiterhin bis 23:00 Uhr. Es kam auch zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 160.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Lea Schmudlach

Polizeikommissarin Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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