Kriminalpolizei sucht Zeugen für Unfallhergang nach Kollision zwischen Lkw und Krankenfahrstuhl. Hinweise dringend benötigt.
Tödlicher Verkehrsunfall in Tessin

Tessin / Landkreis Rostock (ost)
Nach dem tragischen Verkehrsunfall vom 30. Juli 2026 in Tessin, bei dem ein 85-jähriger Mann am 1. August 2026 im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag, bittet die Kriminalpolizei nun die Bevölkerung um Hinweise zum Unfallhergang. Gegen den 62-jährigen Fahrer des beteiligten Lastkraftwagens wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Nach bisherigen Informationen ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 10:45 Uhr an der Kreuzung der Straße Am Rosengarten mit der Rostocker Straße (B 110). Der 62-jährige Fahrer eines Lastkraftwagens plante, nach links auf die B 110 abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem 85-jährigen Mann, der mit einem Krankenfahrstuhl auf der Rostocker Straße in Richtung Gnoien unterwegs war.
Um weitere Details zum Unfallhergang zu klären, werden insbesondere Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Fahrverhalten der beteiligten Fahrzeuge kurz vor der Kollision geben können. Auch Verkehrsteilnehmer oder andere Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Bereich der Kreuzung aufgehalten haben und bisher nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich zu melden.
Hinweise werden vom Polizeirevier Sanitz unter der Telefonnummer 038209 / 440, von jeder Polizeidienststelle oder von der Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern entgegengenommen.
Zu den bisherigen Pressemitteilungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6324444 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6326167
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








