Ein bisher nicht identifizierter Mann wurde in einer gelben Kiste gefunden. Ein 39-jähriger Beschuldigter wurde in Untersuchungshaft genommen.
Tötungsdelikt in Rostock

Rostock (ost)
+++ Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Rostock und Polizeipräsidium Rostock +++
Der Leichnam, der am 28.02.2026 in einer gelben Kiste in der Albert-Einstein-Straße in Rostock gefunden wurde, gehört zu einem bisher nicht identifizierten Mann. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen wurde er Opfer eines Gewaltverbrechens.
Nach der Auswertung erster Zeugenbefragungen wurde am 02.03.2026 ein 39-jähriger Verdächtiger vorläufig festgenommen und am 03.03.2026 dem Haftrichter beim Amtsgericht Rostock vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Rostock beantragten Haftbefehl. Es besteht ein dringender Verdacht, dass der Verdächtige den Geschädigten bereits vor einiger Zeit im Streit unter Verwendung von stumpfer Gewalt getötet und den Leichnam anschließend zum späteren Fundort gebracht hat. Der Verdacht basiert auf Übereinstimmungen in den Zeugenaussagen mit den Verletzungen, die beim Opfer festgestellt wurden.
Die Unschuldsvermutung gilt.
Der Fundort befindet sich in einem kleinen Waldstück in der Albert-Einstein-Straße, das oft von Hundebesitzern für Spaziergänge genutzt wird. Personen, die die auffällige gelbe Kiste in diesem Bereich gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0381 4916 1616 an die Kriminalpolizei zu wenden. Es muss ermittelt werden, wie lange sich die Kiste bereits am Fundort befand.
Quelle: Presseportal








