Nach umfangreichen Ermittlungen wurden zwei Tatverdächtige nach schwerem Raub festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Die Männer sollen den Geschädigten angegriffen, Geld gefordert und die Wohnung mit hunderten Euro verlassen haben.
Toitenwinkel: Erfolg der Kriminalpolizei Rostock

Rostock (ost)
Die Polizei in Rostock hat nach intensiven und aufwändigen Ermittlungen zur Aufklärung eines schweren Raubüberfalls am vergangenen Donnerstagabend einen Erfolg zu verzeichnen. Zwei 20-jährige Rostocker befinden sich bereits in Untersuchungshaft.
Am Abend des 06.06.2024 sollen die beiden bereits polizeibekannten Tatverdächtigen den 17-jährigen Geschädigten zunächst unter einem Vorwand aus seiner Wohnung gelockt haben. Als der junge Mann auf die beiden Tatverdächtigen stieß, griffen sie ihn unvermittelt an, wobei sie mit Schlägen und Tritten auf ihn einwirkten. Danach brachten sie den Geschädigten zurück in seine Wohnung, wo sie Geld von ihm verlangten und erneut gewalttätig wurden. Anschließend verließen die 20-jährigen Tatverdächtigen die Wohnung mit mehreren hundert Euro.
Die unverzüglich eingeleiteten Ermittlungen führten zu einem Verdacht gegen die beiden deutschen Beschuldigten aus Rostock. Durch das Amtsgericht Rostock wurde ein Haftbefehl erlassen, der von Beamten der Polizeiinspektion Rostock am gestrigen Tag, 11.06.2024, vollstreckt wurde.
Bei seiner Festnahme trug einer der Tatverdächtigen eine Machete mit einer Klingenlänge von 45 cm und Betäubungsmittel bei sich. Entsprechende Strafanzeigen wurden von den eingesetzten Beamten erstattet.
Der zweite Tatverdächtige, der in Toitenwinkel lebt, versuchte zunächst, der Festnahme zu entkommen und floh auf den Balkon einer Nachbarwohnung. Mit Hilfe der Feuerwehr Rostock konnten die Beamten in die Wohnung gelangen und den Tatverdächtigen Mann widerstandslos festnehmen.
Die beiden 20-Jährigen wurden noch am gestrigen Tag dem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Rostock sind noch im Gange. Die Unschuldsvermutung gilt.
Kontakt:
Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
Ulmenstr. 54
18057 Rostock
Telefon: 0381/4916-3040/41
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 auf 380. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 416 im Jahr 2021 auf 475 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 389 männlich und 27 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 436 männliche und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 94 im Jahr 2021 auf 113 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 11270 die meisten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 451 | 540 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 324 | 380 |
| Anzahl der Verdächtigen | 416 | 475 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 389 | 436 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 27 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 94 | 113 |
Quelle: Bundeskriminalamt








