Die Polizei konnte den 20-jährigen Tatverdächtigen identifizieren und festnehmen, der bereits polizeilich bekannt war.
Toitenwinkel: Raub auf 15-Jährigen löst schnelle Ermittlung aus

Rostock (ost)
Nach einem Raubüberfall auf einen 15-Jährigen im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel konnte die Polizei rasch einen Verdächtigen identifizieren und festnehmen. Der 20-Jährige wurde inhaftiert.
Nach den bisherigen Informationen kam es am Montagnachmittag, dem 11. Mai 2026, gegen 15:00 Uhr in der Olof-Palme-Straße zu einem verbalen Streit zwischen einem 15-Jährigen und einem 13-jährigen Mädchen, der dann in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Das Mädchen wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat gegen beide Beteiligten Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet.
Circa anderthalb Stunden später, gegen 16:30 Uhr, ereignete sich in der Nähe ein Raubüberfall.
Der 15-Jährige verließ das Stadtteilzentrum und wurde beim Verlassen des Bereichs mit seinem Fahrrad plötzlich von einem Mann angegriffen, der ihn zu Boden warf. Der Verdächtige schlug wiederholt auf den Jugendlichen ein und nahm seine Musikbox an sich. Zudem beschädigte er das Fahrrad des 15-Jährigen. Dann flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Jugendliche erlitt leichte Verletzungen.
Durch sofortige Ermittlungen und Zeugenaussagen gelang es den Beamten, den 20-jährigen Tatverdächtigen zu identifizieren, der bereits polizeibekannt war. Es ergaben sich Hinweise auf ein familiäres Verhältnis zwischen dem Verdächtigen und dem zuvor verletzten 13-Jährigen.
Trotz Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann zunächst nicht gefunden werden. Nach intensiven Ermittlungen stellte sich der 20-Jährige schließlich am 12. Mai 2026 um 13:00 Uhr freiwillig im Polizeirevier Dierkow.
Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und inhaftiert.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








