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Toitenwinkel: Verdächtiger identifiziert nach Wohnungseinbruch

Ein 43-jähriger Mann meldete gestern einen Einbruch in Toitenwinkel. Verdächtiger wurde mit gestohlenen Gegenständen und ohne Versicherungsschutz auf E-Scooter kontrolliert.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am 25.11.2025, gestern, gegen 15:30 Uhr, rief ein 43-jähriger deutscher Mann aus der Martin-Niemöller-Straße im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel bei der Polizei an und berichtete von einem Einbruch in seine Wohnung. Während seiner Abwesenheit waren unbekannte Täter gewaltsam in die Wohnung eingedrungen und hatten mehrere Gegenstände gestohlen.

Der Mann, der von den Beamten vor Ort befragt wurde, äußerte einen klaren Verdacht gegen eine Person, die er am frühen Morgen vor seinem Haus bemerkt hatte, als er die Wohnung verließ. Die Polizei nahm die Anzeige entgegen und dokumentierte die detaillierte Beschreibung des Täters.

Später am Dienstagabend um 19:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Rostock einen E-Scooter-Fahrer in der Warnowstraße, dessen Fahrzeug weder ein vorgeschriebenes Versicherungskennzeichen hatte noch über gültigen Versicherungsschutz verfügte. Der Mann konnte außerdem keinen Eigentumsnachweis für den E-Scooter vorlegen.

Es stellte sich heraus, dass der E-Scooter dem Mann aus der Martin-Niemöller-Straße gehörte. Zudem hatte er mehrere Gegenstände bei sich, die eindeutig aus der betroffenen Wohnung stammten. Außerdem stimmte die Beschreibung des Täters, die der Geschädigte übermittelt hatte, mit dem 35-jährigen Fahrer überein. Der bereits polizeibekannte deutsche Staatsbürger stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Er wurde in Gewahrsam genommen, um weitere polizeiliche Maßnahmen durchzuführen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsrate in Mecklenburg-Vorpommern stieg von 805 Fällen im Jahr 2022 auf 890 Fälle im Jahr 2023 an. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige sowie 42 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen wurden 437 Unfälle registriert (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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