Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Trickdiebstahl in Stralsund

Eine 91-jährige Seniorin wurde von zwei unbekannten Frauen bestohlen. Der Schaden beläuft sich auf über 6.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am Mittwoch (17.12.2025) ereignete sich gegen 15:00 Uhr ein Fall von Trickdiebstahl im Stadtteil Knieper in Stralsund. Eine 91-jährige deutsche Seniorin wurde vor ihrem Haus von zwei bisher unbekannten weiblichen Verdächtigen angesprochen, die vorgaben, Hilfe zu benötigen. Die gutgläubige Frau ließ die beiden Unbekannten daraufhin in ihre Wohnung.

Während eine der Frauen die ältere Dame ablenkte, gelang es der zweiten Verdächtigen mutmaßlich, Zugang zum Schlafzimmer und anderen Räumen zu erhalten. Dort stahl sie Schmuck und Bargeld. Der entstandene Schaden wird derzeit auf über 6.000 Euro geschätzt.

Nach der Tat flüchteten die beiden Frauen in unbekannte Richtung. Die Seniorin bemerkte den Diebstahl erst später. Die Täterinnen nutzten die Hilfsbereitschaft der 91-Jährigen gezielt aus.

Es liegen Beschreibungen der Personen vor – beide Frauen sind etwa 30 Jahre alt. Sie sind ungefähr 165 cm groß, haben schwarze Haare und ein freundliches Auftreten. Informationen zur Kleidung liegen nicht vor.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich Knieper gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Frauen geben können, sich bei der örtlichen Polizei in Stralsund unter 03831/28900 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Außerdem warnt die Polizei eindringlich davor, unbekannten Personen Zutritt zur Wohnung zu gewähren, und empfiehlt insbesondere älteren Menschen, besonders vorsichtig zu sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Morde auf 23 Fälle, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24