Mehrere Verstöße von E-Scootern im Straßenverkehr wurden festgestellt, darunter Trunkenheit und Drogenkonsum. Polizei warnt vor Konsequenzen.
Trotziger Trend: E-Scooter-Fahrer im Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Neubrandenburg (ost)
Letztes Wochenende stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und Demmin mehrere Verstöße wegen Trunkenheit im Verkehr fest. Besonders auffällig war die Nutzung von E-Scootern im Straßenverkehr. Insgesamt wurden sieben Ordnungswidrigkeiten- oder Strafanzeigen bearbeitet, bei denen die Fahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol einen E-Scooter im Straßenverkehr lenkten.
Am Samstagabend gegen 23 Uhr kontrollierten die Polizeibeamten aus Neubrandenburg zwei auffällig fahrende E-Scooter im Reitbahnviertel. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab bei einer Person einen Wert von 2,31 Promille und bei der zweiten Person einen Wert von 1,48 Promille. Beide Personen besaßen zum Zeitpunkt des Vorfalls keine gültige Fahrerlaubnis. Bei einer weiteren Kontrolle wurde ein Atemalkoholwert im strafbaren Bereich festgestellt und der Führerschein wurde eingezogen. In den genannten drei Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.
Zusätzlich wurden insgesamt vier Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz festgestellt. Bei allen vier Kontrollen ergab ein Drogenvortest ein positives Ergebnis. Den Fahrern der E-Scooter, die unter Drogeneinfluss standen, wurde ebenfalls die weitere Teilnahme am Straßenverkehr untersagt. Eine entsprechende Anzeige wurde erstattet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Strafen für das Fahren eines E-Scooters im Straßenverkehr dieselben sind wie für ein Auto und dass die Betroffenen mit entsprechenden Strafen rechnen müssen.
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Johanna Liebich
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 8223, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








