Polizei beendet private Feier in Skaterhalle, findet mutmaßliche Drogen und nimmt mehrere Personen fest. Ermittlungen laufen.
Turbulente Nacht in Stralsund – Polizei löst illegale Party auf

Polizeiinspektion Stralsund (ost)
Am 14.04.2024 gegen 02:00 Uhr wurde eine genehmigte private Feier in der Skaterhalle in Stralsund von der Polizeiinspektion Stralsund beendet. Durch vorherige Überprüfungen in der Nähe des Veranstaltungsortes und dem Fund der vermeintlichen Droge „Blue Punisher“ bei einer Person ergaben sich Hinweise darauf, dass Minderjährige, Jugendliche und Erwachsene in dieser und der Umgebung Betäubungsmittel konsumierten. Aus diesem Grund wurden mehrere Polizeikräfte der Polizeiinspektion Stralsund sowie Unterstützungskräfte zusammengezogen und gemeinsam eingesetzt. Die Veranstaltung wurde vor Ort durch Ansagen der Verantwortlichen beendet, um daraufhin Identitätsfeststellungen und Durchsuchungen der Anwesenden durchzuführen. Bei einem Teilnehmer wurden im Zusammenhang mit der Identitätsfeststellung und Durchsuchung mehrere Tabletten der Droge „Blue Punisher“ gefunden und beschlagnahmt. Es handelt sich um einen 20-jährigen deutschen Stralsunder, bei dem auch seine Sachen und Wohnung durchsucht wurden. Bei den 129 Identitätsfeststellungen wurden auch Minderjährige angetroffen, deren Erziehungsberechtigte kontaktiert werden mussten. Bis zum Ende des Einsatzes um 03:45 Uhr wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt, unter anderem wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Cannabisgesetz. Die Kriminalpolizei Stralsund hat bereits Ermittlungen aufgenommen, die noch andauern. Die Ordnungsbehörden werden ebenfalls über die Feststellungen informiert.
Im Auftrag
Jürgen Kolletzki
Polizeiführer vom Dienst, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 haben sich leicht verringert. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wobei 5675 männliche und 1101 weibliche Verdächtige waren. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








