Jugendliche mit Pfefferspray attackiert. Täter und Helferinnen gesucht. Polizei bittet um Hinweise und Zeugenbefragung.
Überfall in Neubrandenburg

Neubrandenburg (ost)
Am Montagabend (12.01.) gegen 19.40 Uhr wurden zwei Jugendliche in der Großen Krauthöferstraße in Neubrandenburg, in der Nähe der Hausnummer 5, von bisher Unbekannten attackiert, die sie von hinten gestoßen und mit Pfefferspray besprüht haben.
Die beiden Verdächtigen sollen zuvor mit anderen Jugendlichen in einer Gruppe gestanden haben. Plötzlich sollen sie den Opfern gefolgt sein. Ohne erkennbares Motiv sollen sie den jungen Mann zuerst zu Boden gestoßen und dann mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Auch das Mädchen bekam etwas von dem Reizstoff ab. Trotz der Auswirkungen des Sprays konnten sie in verschiedene Richtungen vor den Tätern weglaufen.
Kurz darauf sprachen zwei andere Mädchen das betroffene Mädchen an, boten ihre Hilfe an und begleiteten sie nach Hause. Als die Opfer zu Hause waren, alarmierten die Eltern die Polizei.
Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Einer soll etwa 14 Jahre alt sein, hellbraunes oder blondes Haar haben, etwa 1,60 Meter groß sein. Er trug eine dunkelblaue Jacke. Der andere Verdächtige soll etwa 16 Jahre alt sein, dunkles Haar haben und etwa 1,70 Meter groß sein. Er war komplett dunkel gekleidet.
Bisher haben die umfangreichen Ermittlungen am Tatort keine entscheidenden Hinweise auf die Täter ergeben. Außerdem sind die beiden Mädchen, die dem Opfer geholfen haben, noch unbekannt.
Die Kriminalpolizei hofft daher auf Unterstützung aus der Bevölkerung:
Wer hat den Vorfall beobachtet und kann sachdienliche Hinweise zu den Verdächtigen geben?
Die beiden Mädchen, die dem weiblichen Opfer bei der Flucht geholfen haben, werden ebenfalls zur Zeugenbefragung durch die Polizei benötigt.
Mögliche Zeugen sowie die gesuchten Helferinnen können sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 / 55825224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 34, wovon 30 männlich und 4 weiblich waren. Im Jahr 2023 gab es 26 Verdächtige, davon 23 männlich und 3 weiblich. Insgesamt wurden 6 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 5 im Jahr 2023 erfasst. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








