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Übergriff in Greifswalder Innenstadt

Ein 21-jähriger Deutscher wurde von Jugendlichen angegriffen, möglicherweise aus politischen Gründen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Gestern Abend, am 19. Februar 2026, gegen 20:20 Uhr, informierte die Polizei über eine körperliche Auseinandersetzung in der Innenstadt von Greifswald. Ein 21-jähriger Deutscher und seine weiblichen Begleiter wurden in der Langen Straße an der Ecke Kapaunenstraße von einer größeren Gruppe Jugendlicher (ca. 10 Personen) aggressiv angesprochen, so die ersten Informationen.

Nach einem kurzen verbalen Streit, der möglicherweise aufgrund politischer Äußerungen entstand, sollen zwei männliche Verdächtige aus der Gruppe heraus unerwartet auf den 21-Jährigen eingeschlagen und ihn leicht im Gesicht verletzt haben.

Nachdem Zeugen eingriffen, ließen die Täter von dem Opfer ab und die Jugendgruppe entfernte sich in Richtung Marktplatz.

Sofort eingesetzte Streifenwagen des Polizeihauptreviers Greifswald konnten mehrere Jugendliche in der Innenstadt identifizieren und kontrollieren, die den Beschreibungen der Zeugen und des Opfers entsprachen. Es handelte sich um Jugendliche im Alter von 15 Jahren. Bis auf einen Jugendlichen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit waren alle anderen Verdächtigen deutsche Staatsbürger.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und prüft, ob die Tat möglicherweise politisch motiviert war. Weitere Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540-0, der Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Weitere Informationen können derzeit nicht bereitgestellt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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