Ein niederländischer LKW mit 34 Tonnen Überladung wurde auf der BAB 20 kontrolliert. Der Fahrer musste 3.500 Euro hinterlegen und das Gesamtgewicht reduzieren, um weiterzufahren.
Überladener LKW auf BAB 20 bei Wismar

Wismar (ost)
Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Metelsdorf führten am Donnerstagnachmittag gegen 17:00 Uhr eine Kontrolle an einem niederländischen Lastwagen mit Anhänger in der Nähe des Autobahnkreuzes Wismar durch. Zu Beginn ergab sich der Verdacht auf zu schnelles Fahren. Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeuggespanns und der Ladung (Metallschrott) erhärtete sich der zusätzliche Verdacht einer erheblichen Überladung. Auf dem Firmengelände in Wismar wurde dann eine Kontrollwägung der Fahrzeugkombination durchgeführt. Dabei wurde ein Gesamtgewicht von 74,4 Tonnen festgestellt. Das erlaubte Gesamtgewicht lag jedoch bei 40 Tonnen. Dies führte zu einer Überladung von 34,4 Tonnen, was etwa 86 % entspricht. Der 31-jährige niederländische Fahrer musste vor Ort 3.500 Euro hinterlegen, um das Vermögensabschöpfungsverfahren zu sichern. Bei der Auswertung des Fahrtenschreibers wurde auch festgestellt, dass es in der Vergangenheit zu erheblichen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gekommen war. In der Spitze wurden 137 km/h erreicht. Das aus Anklam kommende Fahrzeuggespann darf erst weiter in Richtung der Niederlande fahren, wenn das Gesamtgewicht auf 40 Tonnen reduziert wurde.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








