Ein 34-jähriger Deutscher flieht vor der Polizei, kollidiert und wird wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen.
Ückeritz: Flucht mit 130 km/h vor Polizei endet in Festnahme

Ückeritz (ost)
Am Dienstag, den 08. September 2026 gegen 23:20 Uhr fuhren Polizeibeamte der Gemeinsamen Diensteinheit Nord (GDE Nord) auf der B111 von Ückeritz in Richtung Wolgast. Dabei sahen sie einen VW, der in Stubbenfelde auf sie zukam. Als die Beamten den Fahrer des VW kontrollieren wollten und entsprechende Anhaltesignale gaben, beschleunigte der Fahrer auf bis zu 130 km/h und entzog sich der Kontrolle in Richtung Ückeritz.
Während der Flucht stieß der Fahrer beim Abbiegen gegen einen Bordstein, hielt kurz an, setzte dann seine Fahrt fort. In Ückeritz parkte er seinen VW auf einem Privatgrundstück ab und versuchte zu Fuß zu fliehen.
Die Beamten konnten ihn stoppen und kontrollieren. Der Fahrer ist ein 34-jähriger Deutscher. Bei der Klärung des Sachverhalts bemerkten die Beamten auch Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,79 Promille. Es besteht außerdem der Verdacht auf Beeinflussung durch Betäubungsmittel.
Es wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein des 34-Jährigen wurde eingezogen und die Weiterfahrt untersagt.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und verbotener Kraftfahrzeugrennen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Personen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 1.105 Personen wurden schwer verletzt und 5.095 Personen erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








