Unbekannte Täter brachen in Ferdinandshof in Netto-Markt ein, stahlen Feuerwerkskörper im Wert von 1.000,-EUR und verursachten einen Sachschaden von 5.000,-EUR.
Ueckermünde: Einbruch und Diebstahl in Netto-Markt

Ueckermünde (ost)
Am 28.12.2024 um etwa 04:00 Uhr hat ein Angestellter des Sicherheitsdienstes gemeldet, dass Unbekannte in der Pasewalker Straße in 17379 Ferdinandshof in den örtlichen Netto-Markt eingebrochen sind und Feuerwerkskörper aus dem Markt gestohlen haben. Sofort wurden Streifenwagen des Polizeireviers Pasewalk zum Einsatz gerufen. Als sie am Einsatzort ankamen, bestätigte sich der Vorfall. Die Täter hatten einen Gullydeckel vom Parkplatz des Marktes genommen und damit zwei Fensterscheiben des Geschäfts eingeschlagen. Anschließend stahlen sie Feuerwerkskörper im Wert von ca. 1.000,-EUR aus dem Markt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000,-EUR.
Während der anschließenden Suche in der Umgebung nach den Tätern wurden gegen 05:30 Uhr in der Pasewalker Straße zwei Radfahrer entdeckt. Beide hatten ihre Beleuchtung nicht eingeschaltet und trugen mehrere prall gefüllte Einkaufstaschen bei sich. Da dies den Beamten verdächtig erschien, beschlossen sie, die Radfahrer anzuhalten und zu überprüfen. Als die Radfahrer dies bemerkten, flüchteten sie vor den Polizisten. Es gelang ihnen, einen der Radfahrer zu fassen und vorläufig festzunehmen. Es handelt sich um einen 30-jährigen Deutschen, der bereits mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. In den mitgeführten Taschen wurden die gestohlenen Feuerwerkskörper gefunden. Zudem stellten die Beamten Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille. Gegen den Radfahrer wurde Anzeige wegen Einbruchsdiebstahls und Fahrens unter Alkoholeinfluss erstattet.
Der zweite Radfahrer konnte unerkannt entkommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wovon 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, davon 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 890, wobei nur 213 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 231, wobei 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige beteiligt waren. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








