Mehrere Wassersportler gerettet nach Kentern von Segelbooten und SUP-Paddlern aufgrund starker Windböen
Unfälle auf dem Schweriner See

Schwerin (ost)
Innerhalb von etwa einer Stunde mussten mehrere Wassersportler aus dem Schweriner See gerettet werden.
1. Zwei Segelboote auf dem Schweriner Innensee gekentert – Rettungseinsatz der Wasserwacht und der Wasserschutzpolizei
Verschiedene Anrufer informierten gestern die WSPI Schwerin darüber, dass gegen 19:00 Uhr zwei Segelboote im Bereich des Schweriner Innensees gekentert waren. Es befanden sich mehrere Personen im Wasser. Die Polizeibeamten der WSPI Schwerin verlegten mit einem Schlauchboot zum Einsatzort und retteten die Personen (3 x männlich, 1 x weiblich) zusammen mit der Wasserwacht Schwerin nach kurzer Zeit aus dem Wasser. Der Rettungsdienst wurde ebenfalls gerufen. Alle Betroffenen blieben unverletzt. Es wurde eine Anzeige zu dem Sportbootunfall aufgenommen.
2. Stand-Up-Paddler in Not auf dem Schweriner Innensee
Gegen 18:40 Uhr erhielt die WSPI Schwerin die Meldung, dass drei SUP-Paddler in den Schweriner Innensee gefallen waren. Es wurde eine Suchaktion der WSPI Schwerin zusammen mit der Wasserwacht Schwerin gestartet, die aufgrund der Wetterbedingungen besonders anspruchsvoll für die Einsatzkräfte war. Während der Suche wurde mitgeteilt, dass alle drei Wassersportler (30-44 Jahre alt) unverletzt das Ufer schwimmend erreichen konnten. Zwei SUP-Boards trieben noch auf dem See und wurden von den Polizeibeamten sichergestellt. Die SUP-Paddler konnten ihre Stand-Up-Paddle-Boards später im Laufe des Abends von der WSPI Schwerin abholen.
Ein weiterer Einsatz ereignete sich gegen 19:20 Uhr. Zwei Personen, die mit einem SUP-Board unterwegs waren, mussten durch die Wasserwacht Schwerin aufgrund des Gewitters aus dem Schweriner See in der Nähe von Raben Steinfeld gerettet werden. Die WSPI Schwerin war ebenfalls an dem Einsatz beteiligt. Die beiden Personen blieben unverletzt. Die SUP-Boards wurden an Land gebracht.
Die Ursache für das Kentern aller Fahrzeuge war die gestrige Wetterlage mit Windböen von bis zu 11 Beaufort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 334, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% entspricht. Bezogen auf die Ortslage gab es 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 Unfälle außerorts (4,17%) und 437 Unfälle auf Autobahnen (0,79%). Bei den Verletzten gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








