Am Dienstagnachmittag gab es in Schwerin zwei Verkehrsunfälle, bei denen drei Personen verletzt wurden. Eine 51-jährige Radfahrerin erlitt schwere Verletzungen.
Unfälle in Schwerin, Radfahrerin schwer verletzt

Schwerin (ost)
Am Dienstagnachmittag gab es in Schwerin zwei Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt drei Personen verletzt wurden. Eine 51-jährige Radfahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 15:55 Uhr im Bereich Vor dem Wittenburger Tor. Nach den ersten Informationen wollte eine 62-jährige deutsche Fahrerin nach rechts in Richtung Lankower See abbiegen und erfasste dabei eine 51-jährige Radfahrerin, die geradeaus in Richtung Neumühle fuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
Um 17:00 Uhr ereignete sich an der Kreuzung B104/Paulsdamm ein weiterer Verkehrsunfall. Eine 69-jährige deutsche Fahrerin fuhr den Paulsdamm aus Richtung Wickendorf und plante, nach links auf die B104 in Richtung Rampe abzubiegen. Dabei missachtete sie anscheinend die Vorfahrt eines 62-jährigen Fahrers, der mit seinem Auto aus Richtung Schwerin kommend nach links in den Paulsdamm abbog. Als Folge kollidierten beide Fahrzeuge und waren nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrer wurden bei dem Zusammenstoß verletzt und zunächst vor Ort von Rettungskräften behandelt. Der 62-jährige Schweriner wurde dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen in der Nähe der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Die Polizei hat die Untersuchungen zu den Unfallursachen aufgenommen. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsangehörige.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334 Fälle, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen wurden getötet, 1.105 schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








