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Unfall in Bad Doberan: Fußgänger von PKW erfasst

Ein 64-jähriger Fußgänger wurde von einem BMW erfasst, als er die Straße überquerte. Die Fahrzeugführerin erlitt einen Schock, der Fußgänger wurde schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Bad Doberan / Landkreis Rostock (ost)

Gestern Abend, gegen 21:15 Uhr, gab es einen schwerwiegenden Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Auto in Bad Doberan. Laut dem Unfallbericht fuhr eine 62-jährige Frau mit ihrem BMW die Rostocker Straße in Richtung Kröpelin entlang. An der Kreuzung Alexandrinenplatz-Bahnhofstraße wollte die 62-Jährige links in die Bahnhofstraße abbiegen und wechselte dafür in die linke Abbiegespur. Plötzlich überquerte ein 64-jähriger Mann mit seinem Schäferhund die Straße von rechts, an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle. Die BMW-Fahrerin konnte nicht rechtzeitig bremsen, so dass der Fußgänger mit seinem Hund mit dem Fahrzeug kollidierte. Der 64-jährige Fußgänger wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Rostocker Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des BMW erlitt einen Schock.

Zur Unfallzeit war ein Funkstreifenwagen des Polizeireviers Bad Doberan im Gegenverkehr in unmittelbarer Nähe und war ein direkter Zeuge des Unfalls. Es regnete zum Zeitpunkt des Unfalls und der Fußgänger war dunkel gekleidet, was seine Sichtbarkeit beeinträchtigte. Die Kriminalpolizei übernimmt nun die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang.

Während der Unfallaufnahme musste die Straße zeitweise vollständig gesperrt werden. Der Sachschaden am Auto wurde auf etwa 2.500EUR geschätzt.

Der Schäferhund wurde später unverletzt gefunden und von den Angehörigen des Verletzten übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,21% aus, was 1.228 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,6% oder 334 Unfällen vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 88,42% oder 49.199 Ereignissen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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