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Unfall in Greifswald

Ein PKW erfasst eine 14-jährige Radfahrerin und flüchtet vom Unfallort. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am 29.01.2025 gegen 07:15 Uhr wurde in Greifswald ein 14-jähriges Mädchen von einem PKW an der Kreuzung Koitenhäger Landstraße/Ernst-Thälmann-Ring angefahren und der Fahrer flüchtete ohne Hilfe zu leisten vom Unfallort. Eine Zeugin entdeckte das Mädchen auf der Straße liegen und alarmierte sofort die Polizei.

Der Pkw bog laut ersten Erkenntnissen der Polizei an der Ampelkreuzung von der Koitenhäger Landstraße nach rechts in den Ernst-Thälmann-Ring ab und übersah dabei die 14-jährige Radfahrerin. Sie kam aus Richtung Wolgaster Straße und wollte den Thälmann-Ring überqueren. Das Fahrzeug soll mit der Front gegen das Vorderrad des Mädchens gefahren sein, wodurch sie stürzte und sich leicht an der Schulter verletzte. Der PKW fuhr daraufhin weiter, ohne anzuhalten. Weder das Fahrzeug noch der Fahrer konnten von der 14-Jährigen beschrieben werden. Auch die Zeugin, die die Polizei verständigte, konnte keine weiteren Angaben machen, da sie den Unfall nicht selbst beobachtet hatte.

Die verletzte 14-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in die Uniklinik Greifswald gebracht. An ihrem Fahrrad entstand ein geringer Schaden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht eingeleitet und bittet um Zeugenaussagen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540 0, an die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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