Eine 54-jährige Pkw-Fahrerin in Wismar kollidierte mit drei Fahrzeugen und wurde mit 2,80 Promille Atemalkohol gestoppt.
Unfall in Wismar: 54-jährige Fahrerin touchiert mehrere Fahrzeuge

Wismar (ost)
Am Mittwochabend hat eine 54-jährige Autofahrerin in der Straße „Am Salzhaff“ in Wismar drei Fahrzeuge berührt und ist dann unerlaubt von der Unfallstelle weggefahren. Um 19 Uhr fuhr die Ford-Fahrerin die Straße Am Salzhaff in Wismar weiter in Richtung An der Koggenoor. Dort stieß die 54-Jährige mit ihrem Auto gegen zwei geparkte Autos und zusätzlich gegen ein Motorrad. Danach parkte die Fahrerin ihr Auto etwas weiter entfernt. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, informierte dann die Polizei und hinderte die 54-Jährige daran, weiterzufahren. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der 54-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 2,80 Promille festgestellt. Anschließend wurden eine Blutprobe entnommen, die Autoschlüssel sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Fahrerin wurden Anzeigen unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Trunkenheitsfahrt eingeleitet. Der Gesamtschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Die Führerscheinstelle wurde über den Vorfall informiert.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wovon 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








