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Unfall: Lokomotive kollidiert mit Einkaufwagen

Am späten Sonntagabend ereignete sich ein Bahnbetriebsunfall zwischen Sponholz und Neubrandenburg. Die Bahnstrecke wurde gesperrt, Personen blieben unverletzt.

Zerstörter Einkaufswagen
Foto: Presseportal.de

Neubrandenburg (ost)

Am späten Sonntagabend (03.05.2026) ereignete sich auf der Bahnstrecke von Sponholz nach Neubrandenburg ein Vorfall im Bahnbetrieb. Es gab keine Verletzten.

Um 23:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Stralsund von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über die Kollision einer Lokomotive mit einem Einkaufswagen informiert. Aus diesem Grund wurde die Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt. Der Vorfall ereignete sich um 22:35 Uhr in Neubrandenburg, in der Nähe des Bahnkilometers 203 am Bahnübergang Kruseshofer Straße.

Der Lokführer gab an, dass er trotz einer Gefahrenbremsung die Lokomotive, die mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h unterwegs war, nicht rechtzeitig zum Stehen bringen konnte. Der Einkaufswagen wurde komplett zerstört, während an der Lokomotive nur leichte Schäden entstanden. Das Triebfahrzeug konnte die Fahrt nach der Unfallaufnahme um 00:00 Uhr fortsetzen.

Während der einstündigen Sperrung der Strecke in der Nacht kam es zu keinen Zugausfällen oder Verspätungen.

Die Bundespolizei hat ihre Untersuchungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Die Bundespolizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. Personen, die Informationen zum Vorfall oder möglichen Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Stralsund unter der Telefonnummer 03831-28432-0 oder per E-Mail (bpoli.stralsund@polizei.bund.de) zu melden. Auch andere Polizeidienststellen nehmen Hinweise entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.228 Fälle, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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