Fahrer unter Alkoholeinfluss gestoppt nach Zusammenstoß zweier PKW auf Gegenfahrbahn.
Unfall mit Fahrerflucht auf der L32 bei Rothemühl

Ueckermünde (ost)
Heute (16.04.2026) ereignete sich um 10:10 Uhr auf der L32 bei Rothemühl ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht zwischen zwei PKW.
Ein 23-jähriger Deutscher fuhr mit seinem VW auf der L32 von Rothemühl kommend in Richtung Jatznick. In einer Kurve kam ihm ein 73-jähriger Deutscher mit seinem Audi entgegen. Der 73-Jährige überquerte die Sperrlinie und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo die beiden PKW mit den linken Außenspiegeln zusammenstießen.
Nach dem Zusammenstoß setzte der Fahrer des Audi seine Fahrt fort. Dank Hinweisen des geschädigten VW-Fahrers konnte die Polizei den flüchtigen Audi-Fahrer an der Einmündung Rohrkrug/Heinrichswalde stoppen und kontrollieren.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,71 Promille. Daraufhin brachten die Beamten den Fahrer ins Klinikum Ueckermünde zur Blutprobe.
Der Unfall verursachte einen Sachschaden von etwa 500 Euro an beiden Fahrzeugen.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Audi-Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss und Fahrerflucht. Der Führerschein des Beschuldigten wurde eingezogen und die Weiterfahrt untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334 Fälle, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








