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Vandalismus auf Warnowbrücke: Betonplatten auf Schienen gelegt

Unbekannte gefährdeten den Bahnverkehr, indem sie Betonplatten auf die Gleise legten. Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Am frühen Montagabend wurde der Bahnverkehr auf der Strecke 6322 von unbekannten Tätern gefährdet. Um 18:00 Uhr überfuhr ein Güterzug auf der Warnowbrücke West (Bahnkilometer 71,2) mehrere Betonplatten. Zuvor hatten Unbekannte die Abdeckungen des parallel verlaufenden Kabelschachtes absichtlich auf die Gleise geschoben. Die Bundespolizeiinspektion Rostock wurde von der Notfallleitstelle Berlin alarmiert, nachdem der Lokführer des Güterzugs von Seddin in Richtung Rostock-Überseehafen den Aufprall gemeldet hatte. Bei ihrer Ankunft vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass insgesamt 26 Abdeckplatten der Kabelschächte fehlten. Ein Teil der schweren Platten wurde direkt auf die Gleise gelegt, der Rest wurde von der Brücke auf einen darunterliegenden Verbindungsweg geworfen.

Der Lokführer blieb unverletzt. Der Zug wies nach ersten Untersuchungen keine Schäden auf. Auch die Kabel im Schacht waren unbeschädigt. Der Notfallmanager und ein Techniker, die von der Notfallleitstelle Berlin informiert wurden, untersuchten die Infrastruktur vor Ort auf mögliche Folgeschäden.

Die Strecke blieb für etwa eine Stunde und vierzig Minuten gesperrt, während die polizeilichen Maßnahmen und technischen Überprüfungen durchgeführt wurden. Dies führte zu einer Verspätung von insgesamt 49 Minuten bei drei Zügen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Falls jemand am Montag, den 27. April 2026 verdächtige Personen auf der Warnowbrücke West oder in der Nähe beobachtet hat und sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter den Telefonnummern 0381/2083-1111 / -1112 bei der Bundespolizeiinspektion Rostock oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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