Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Varchentin: Schwerer Verkehrsunfall mit sechs Verletzten

Am 16.11.2025 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B194 bei Groß Plasten. Ein PKW kollidierte mit einem BMW, beide Fahrzeuge erlitten schwere Schäden.

Foto: Depositphotos

Waren/Müritz (LK MSE) (ost)

Am 16.11.2025 gab es gegen 18:10 Uhr auf der B 194, Höhe Abzweig Varchentin, einen Verkehrsunfall mit mehreren schwer verletzten Personen. Nach aktuellen Informationen und Zeugenaussagen fuhr ein Seat PKW, besetzt mit fünf Personen, die Kreisstraße 30 aus Richtung Carolinenhof kommend in Richtung Varchentin. An der Kreuzung zur Bundesstraße 194 fuhr der PKW ungebremst in den Kreuzungsbereich und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten BMW PKW, der von links aus Richtung Groß Plasten kam. Beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Der Seat PKW wurde durch die Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn geschleudert und kam auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der BMW wurde um 180 Grad gedreht und kam auf der Abbiegespur der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Ein Transporter, besetzt mit zwei Personen, der gleichzeitig aus entgegengesetzter Richtung wie der BMW die Bundesstraße befuhr, musste eine Vollbremsung durchführen, um nicht mit beiden PKW zusammenzustoßen. Beide Insassen des Transporters blieben unverletzt.

Der 35-jährige Fahrer des Seat PKW und ein 29-jähriger Mitfahrer, der hinter ihm saß, wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer wurde lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Greifswald geflogen. Der Mitfahrer hinter ihm wurde schwer verletzt und mit einem weiteren Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Rostock geflogen. Die drei anderen Insassen des Seats im Alter von 17, 20 und 21 Jahren wurden ebenfalls schwer verletzt und mit Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der 69-jährige Fahrer des BMW wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und musste mit einem RTW ins Krankenhaus nach Waren gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme und Rettung der Beteiligten waren etwa 100 Einsatzkräfte von den Freiwilligen Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete den Einsatz eines Sachverständigen der DEKRA an. Die Bundesstraße war für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma eingesetzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 30.000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppdienst geborgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24