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Verbotenes Kraftfahrzeugrennen in Rostock: Polizei verfolgt drei Motorradfahrer

Die Polizei verfolgte drei Motorradfahrer, einer entzog sich der Kontrolle und fuhr rücksichtslos durch die Stadt.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

In der Nacht vergangenen Nacht fand auf der Hamburger Straße in Rostock ein illegales Autorennen statt, an dem drei Motorradfahrer teilnahmen.

Um 00:15 Uhr beobachtete die Polizeiinspektion Rostock die Motorräder, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Schutower Kreuz fuhren. Die Beamten nahmen unmittelbar nach dem Sichten der Rennfahrer die Verfolgung auf und konnten die drei Fahrer schließlich an der Stadtautobahn lokalisieren. Zwei der Verdächtigen (deutsch, 21 und 45) wurden in der Nähe gestoppt und kontrolliert, während sich ein dritter Fahrer der Kontrolle entzog und alle Anweisungen der Polizei ignorierte.

Die Polizisten verfolgten das flüchtige Fahrzeug durch den Stadtteil Schmarl. Der Fahrer eines KTM missachtete mehrmals die Verkehrsregeln, fuhr rücksichtslos über Gehwege und durchbrach sogar eine Straßensperre, die mit einem Funkstreifenwagen errichtet wurde. Aufgrund des extrem gefährlichen und riskanten Verhaltens wurde die Verfolgung unter Berücksichtigung der Gefahr für Unbeteiligte fortgesetzt, jedoch konnte der Motorradfahrer bisher unerkannt entkommen. Eine Nahbereichsfahndung war nicht erfolgreich.

Die Kriminalpolizei Rostock hat die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden identifizierten Verdächtigen sowie der unbekannte Verdächtige erwartet eine Anzeige wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen gemäß § 315d StGB.

Die Polizeiinspektion Rostock bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Zeugen, die Informationen zu dem flüchtigen Motorradfahrer oder dem Vorfall selbst haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock, Ulmenstr. 54, unter der Telefonnummer 0381/49161616, jede andere Polizeidienststelle sowie die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% entspricht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen wurden getötet, 1.266 schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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