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Verdacht schwerer Brandstiftung in Rostocker Altstadt

Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall in der Straße Burgwall, der Sachschäden verursachte.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Heute um 12:00 Uhr erhielt die Polizeiinspektion Rostock Kenntnis von einem Vorfall, bei dem es zu Brandspuren und Sachschäden an einem Ort in der Straße Burgwall gekommen sein soll.

Ein aufmerksamer Hinweisgeber informierte die Polizei über die verdächtigen Umstände, woraufhin sofort Einsatzkräfte zum vermeintlichen Tatort geschickt wurden.

Ersten Erkenntnissen zufolge gab es offenbar eine Sachbeschädigung sowie einen versuchten Brandanschlag auf das örtliche Gebäude. Brandspuren an einem Fenster und an einer elektrischen Anlage an der Hauswand wurden entdeckt, die jedoch anscheinend nicht zu einem vollständigen Brand führten. Der genaue Sachschaden ist noch unbekannt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass Zeugen in der heutigen Nacht (16.09.2024) gegen 01:30 Uhr verdächtige Geräusche in der Nähe des Ortes wahrgenommen haben.

Die Kriminalpolizei Rostock hat die Untersuchungen aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst Rostock wurde hinzugezogen und hat Spuren gesichert, die nun analysiert werden müssen. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizeiinspektion Rostock bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung des Vorfalls. Wer hat in der vergangenen Nacht etwa zwischen 01:30 Uhr und 11:30 Uhr morgens Beobachtungen im Bereich Burgwall gemacht und kann hilfreiche Hinweise geben?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0381/4916-1616 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de abgegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, wobei alle 19 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, davon 18 männliche und 3 weibliche Verdächtige. Darüber hinaus waren 5 der Verdächtigen nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 39, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 6 nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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