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Verdächtiges Ansprechen von Kindern in Stralsund

Die Polizei in Stralsund erhielt am 21. Januar 2025 Hinweise auf verdächtiges Ansprechen von Kindern. Ein 9-jähriger Junge wurde von einem unbekannten Mann und einer Frau angesprochen.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am Dienstag, dem 21. Januar 2025, erhielt die Polizei in Stralsund Informationen über ein angeblich verdächtiges Ansprechen von Kindern.

Eine Mutter berichtete der Polizei, dass ihr 9-jähriger Sohn am Dienstag, dem 21. Januar 2025, gegen 12:50 Uhr in der Heinrich-von-Stephan-Straße von einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau angesprochen und befragt wurde. Das Kind war mit einer 8-jährigen Klassenkameradin auf dem Weg zum Schulhort. Die Kinder brachen das Gespräch ab und gingen weiter zum Hort.

Nachdem der Schulhort am Dienstag von dem Vorfall erfahren hatte, wurden die Kinder am Mittwoch, dem 22. Januar 2025, um 13 Uhr von einer Erzieherin von der Juri-Gagarin-Schule abgeholt. In der Nähe des Horts erkannte ein Kind die Frau vom Vortag.

Nach den aktuellen Ermittlungen können die Personen vom 21. Januar 2025 wie folgt beschrieben werden. Der Mann war etwa 30 Jahre alt, ungefähr 1,90 Meter groß und trug eine schwarze Mütze. Die Frau wird auf etwa 20 Jahre geschätzt, mit einer Größe von 1,60-1,70 Metern. Beide sprachen deutsch und hatten jeweils einen Hund bei sich. Sein Hund war groß, schwarz/weiß und hatte kurzes Fell. Der Hund der Frau war eher klein, mit weißem, wuscheligem Fell.

Die Polizei Stralsund nimmt die Aussagen des Kindes sehr ernst und prüft derzeit mögliche strafbare Handlungen. Zeugen werden gesucht, die weitere verdächtige Feststellungen machen können oder Angaben zu den Personen geben können. Hinweise nimmt die Polizei Stralsund unter der Telefonnummer 03831-28900 oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Vorfälle dieser Art sorgen verständlicherweise besonders bei Eltern für große Besorgnis. Nach verdächtigen Erlebnissen ihrer Kinder wenden sich viele Eltern mit zahlreichen Fragen an die Polizei. Das ist verständlich und in solchen Fällen genau der richtige Schritt.

Wenn Ihr Kind von einem Vorfall berichtet, bei dem es von einer fremden Person angesprochen und sogar bedrängt oder berührt wurde, sind die polizeilichen Ratschläge:

mit ihm sprechen,

lassen Sie es ausreden,

Darüber hinaus ist es wichtig, im Voraus mit Kindern solche Situationen in einer ruhigen Atmosphäre zu besprechen. Machen Sie die Situation für sich und Ihr Kind handhabbar. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fest, wie es sich verhalten kann, wenn es von einer fremden Person angesprochen wird. Ermutigen Sie Ihr Kind, „Nein“ zu sagen. Ihr Kind darf Gespräche mit Fremden sofort und bestimmt beenden.

Überlegen Sie, wo Ihr Kind Hilfe bekommen kann, wenn es ohne Begleitung eines Erwachsenen unterwegs ist. Motivieren Sie Ihr Kind, um Hilfe zu bitten, wenn es Hilfe benötigt. Kennt Ihr Kind den Polizeiruf 110? Und erinnern Sie erneut daran, dass der Notruf immer kostenlos ist und von jedem Telefon aus gewählt werden kann.

Gleichzeitig sollten Eltern sensibilisiert werden, zum einen, wenn Kinder etwas Ähnliches erzählt haben, das bisher nicht in einen Zusammenhang gebracht werden konnte, und zum anderen, um ihren Kindern entsprechende Handlungshilfen anzubieten:

Es wird dringend appelliert an die Bevölkerung: Überprüfen Sie vor dem Weiterleiten von Nachrichten in Messenger-Diensten die Wahrhaftigkeit des Inhalts. Wir bitten Sie, in dieser sensiblen Thematik weder Vermutungen noch mutmaßliches Wissen, insbesondere über Social Media und Statusmeldungen, zu verbreiten.

Quelle: Presseportal

nf24