Männer mit hohem Atemalkoholwert festgenommen. Ermittlungen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Verfassungsfeindliche Parolen in Stralsund gerufen

Stralsund (ost)
Am gestrigen Donnerstag (26. Februar 2026) wurde die Polizei in Stralsund gegen 14:30 Uhr zum Nikolaikirchhof gerufen. Es scheint, dass mehrere Personen dort Lärm verursacht und verfassungsfeindliche Parolen skandiert haben.
Die Situation wurde bestätigt. Ein offensichtlich betrunkener 32-jähriger Deutscher wurde identifiziert, der zugegeben hat, einen verfassungsfeindlichen Gruß und eine verfassungsfeindliche Parole geäußert zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,95 Promille.
Ein anderer Mann, ein 45-jähriger Deutscher, soll ebenfalls verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben. Bei ihm wurde ein Atemalkoholgehalt von 3,00 Promille gemessen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen die beiden Männer wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort erhielten alle anwesenden Personen einen Platzverweis, dem sie folgten.
Bei der Identitätsprüfung wurde festgestellt, dass eine ebenfalls anwesende Person per Haftbefehl gesucht wurde. Der 37-jährige Deutsche hatte sich bereits entfernt, wurde jedoch in der Ossenreyerstraße gefunden. Auch er war betrunken, mit einem Atemalkoholgehalt von 1,65 Promille. Er wurde inhaftiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zeigten zwischen 2022 und 2023 einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








