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Verfolgungsfahrt in Rostock – Fahrer ohne Führerschein gestoppt

Ein 37-jähriger Mann wurde nach einer Verfolgungsfahrt ohne Führerschein gestoppt. Er wird wegen mehrerer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Gestern Abend, am 20. Februar 2025, gegen 20:50 Uhr, entdeckte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Rostock an einer roten Ampel in der Parkstraße ein Motorrad mit abgelaufener TÜV-Plakette. Die Beamten planten, das Fahrzeug und den Fahrer zu überprüfen, aber der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale, beschleunigte und versuchte, der Kontrolle zu entkommen.

Während der folgenden Verfolgungsjagd über die Rembrandtstraße, Dethardingstraße und Schillingallee verhielt sich der Fahrer grob verkehrswidrig und rücksichtslos. Er überfuhr unter anderem mehrere rote Ampeln, fuhr in den Gegenverkehr und nutzte unbeleuchtete Gehwege im Bereich des Barnstorfer Waldes. Erst im Trotzenburger Weg konnte das Motorrad in einer Sackgasse gestoppt werden.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 37-jährige deutsche Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem wurde eine Blutprobe entnommen, um zu überprüfen, ob er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315d StGB), des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Auch weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden geprüft.

Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Rostock übernommen.

Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Tatverdächtigen gefährdet wurden und/oder Schäden erlitten haben, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381/4916-1616 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigen insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 57, Schwerverletzte 1.105 und Leichtverletzte 5.095.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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