Am Montag gab es zwei Unfälle mit Auswirkungen auf den Verkehr. Ein PKW kollidierte mit einer Straßenbahn und ein betrunkener Autofahrer fuhr auf einen Notarztwagen auf.
Verkehrseinschränkungen in Schwerin

Schwerin (ost)
Am Montag ereigneten sich zwei Unfälle, die den Verkehr in Schwerin beeinträchtigten.
Gegen 09:15 Uhr kam es in der Lübecker Straße zu einer Kollision zwischen einem PKW und der Straßenbahn der Linie 2.
Der 77-jährige deutsche Fahrer des PKW fuhr in Richtung Lankow auf der Lübecker Straße. Er bog unerlaubt links in die Büdnerstraße ab und wollte die Straßenbahnschienen überqueren. Offenbar übersah er dabei die gerade passierende Straßenbahn und stieß mit ihr zusammen. Der Straßenbahnfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, die Fahrgäste und der PKW-Fahrer blieben unverletzt. Die Straßenbahn war danach nicht mehr einsatzbereit, sodass die Fahrgäste vor Ort aussteigen mussten. Der PKW wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 60.000 Euro.
Ein weiterer Unfall ereignete sich um 17:00 Uhr in der Ludwigsluster Chaussee. Hier kam es an der Kreuzung Ostorfer Ufer zu einem Auffahrunfall.
Ein Notarztwagen überholte die haltenden Fahrzeuge mit Blaulicht und Sirene und ordnete sich vor ihnen ein. Ein 81-jähriger deutscher Autofahrer bemerkte dies offensichtlich nicht rechtzeitig und fuhr auf den Notarztwagen auf. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es stellte sich jedoch heraus, dass der 81-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,34 Promille. Gegen den Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
In beiden Fällen kam es zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








