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Verkehrsgefährdung auf B104 Höhe Schwerin – Medewege

Die Polizei sucht Zeugen nach einem Vorfall mit einem blauen VW Polo und einem weißen Transporter auf der B104 in Höhe Medewege.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Die Polizei ersucht um Informationen aus der Bevölkerung nach einem Verkehrsrisiko gestern Nachmittag im Bereich der B104 in Höhe Medewege. Insbesondere wird der Fahrer eines weißen Lieferwagens gesucht, der möglicherweise durch das Fahrverhalten eines flüchtigen Autofahrers gefährdet wurde.

Laut bisherigen Informationen stellten Polizeibeamte um 17:05 Uhr an der Kreuzung An der Chaussee/Wickendorfer Straße einen blauen VW Polo fest, dessen TÜV-Plakette abgelaufen war. Die Einsatzkräfte planten daraufhin eine Verkehrskontrolle und forderten den Fahrer auf, anzuhalten. Zu Beginn folgte der Fahrer dem Streifenwagen, kehrte jedoch plötzlich um und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wismar fort. Dabei soll er auf der Gegenfahrbahn an mehreren an einer Ampel wartenden Fahrzeugen vorbeigefahren sein. Danach bog er trotz roter Ampel in die Hauptstraße in Richtung Medewege ab.

Laut den aktuellen Ermittlungen musste ein stadteinwärts fahrender Fahrer eines weißen Lieferwagens stark abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem flüchtigen VW Polo zu verhindern. Es ist unklar, ob weitere Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten des Mannes gefährdet wurden.

Die nachfolgenden Polizeikräfte verloren den Sichtkontakt zum Fahrzeug und durchsuchten die Umgebung. Kurz darauf wurde der blaue VW Polo in der Medeweger Straße an der Einmündung Klein Medewege verunfallt gefunden. Der Fahrer hatte sich jedoch bereits zu Fuß vom Unfallort entfernt.

Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen mit Diensthund und Drohne konnte der Fahrer bisher nicht gefunden und identifiziert werden. Der verunfallte VW Polo wurde von der Polizei sichergestellt. Am Fahrzeug und in der Nähe wurden mehrere Spuren gesichert. Die Polizei hofft, auf diese Weise den Fahrer des VW Polo zu finden.

Für weitere Ermittlungen wird insbesondere der Fahrer des weißen Lieferwagens als möglicher Geschädigter und wichtiger Zeuge gesucht.

Die Polizei bittet Personen, die Informationen zum Fahrer des blauen VW Polo oder zum Unfallgeschehen geben können oder ebenfalls durch das Verhalten gefährdet wurden, sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder über die Onlinewache sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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