Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrskampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“: Vorfahrtsfehler im Fokus

Kontrollen zeigen: 175 Verstöße bei Auftaktveranstaltung festgestellt.

Foto: unsplash

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Seit dem 1. Januar 2025 überwachen Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Rahmen der Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Verkehrsteilnehmer in ganz Mecklenburg-Vorpommern zu den aktuellen Schwerpunkten Vorfahrt/ Vorrang und dem technischen Zustand der Fahrzeuge.

Zum Start der Kontrollen am gestrigen Dienstag (07.01.2025) wurden insgesamt knapp 900 Fahrzeuge in den beiden Polizeipräsidien landesweit überprüft. Über 140 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz.

Insgesamt wurden 175 Verstöße im Bereich Vorfahrt/ Vorrang festgestellt. Bei 30 Fahrzeugen war der technische Zustand nicht in Ordnung, darunter Mängel an den Lichtanlagen und falsche Bereifung.

Zusätzlich wurden 95 weitere Verstöße registriert, darunter Handynutzung am Steuer, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie Überholverstöße.

In den nächsten Wochen wird die Polizei weiterhin verstärkt Kontrollen zu den genannten Schwerpunkten durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24