Ein 23-jähriger Roller-Fahrer wurde mit Betäubungsmitteln im Rucksack erwischt und stand unter Drogeneinfluss während der Fahrt.
Verkehrskontrolle in Parchim entlarvt berauschten E-Scooter-Fahrer

Parchim (ost)
Während einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag in Parchim entdeckte die Polizei verschiedene Betäubungsmittel im Rucksack eines 23-jährigen E-Scooter-Fahrers.
Ein Streifenwagen des Polizeihauptreviers in Parchim bemerkte den Mann gegen 16:00 Uhr am Moltkeplatz, da ein Versicherungsschild am E-Scooter fehlte. Bei der folgenden Überprüfung des 23-Jährigen schien er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Zudem stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug seit einem Diebstahl im März 2024 zur Fahndung ausgeschrieben war. Da der deutsche Roller-Fahrer keinen gültigen Versicherungsschutz vorweisen konnte, war dies ein weiterer Verstoß. Im Rucksack des bereits bekannten Mannes fand die Polizei diverse Betäubungsmittel wie Speed, Kokain und andere synthetische Drogen in größeren Mengen, weshalb auch seine Wohnung durchsucht wurde. Dort wurden neben weiteren verbotenen Betäubungsmitteln auch zwei Schreckschusswaffen beschlagnahmt. Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in größeren Mengen verantworten. Zudem wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 8223, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








