Beamte ertappen zwei Frauen bei Drogen- und Alkoholkonsum am Steuer, führen Tests durch und leiten Verfahren ein.
Verkehrskontrolle in Stralsund: Fahrerinnen unter Alkohol und Drogen erwischt

Stralsund (ost)
Am Montag (04.03.2024) gegen 17:20 Uhr wurde in der Barther Straße in Stralsund ein PKW und die 40-jährige deutsche Fahrzeugführerin einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle stellten die Polizisten Auffälligkeiten bei den körperlichen Tests zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit fest. Ein Urintest bei der 40-Jährigen reagierte positiv auf Amphetamin und THC. Zudem ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 0,94 Promille.
Die Fahrzeugführerin wurde informiert, dass die Beamten mit ihr zum Helios Klinikum in Stralsund fahren würden, um dort eine Blutprobe zu entnehmen. Daraufhin rief sie eine Freundin an, die sie nach der Blutentnahme im Polizeirevier abholen sollte.
Als die 35-jährige deutsche Freundin mit ihrem Auto am Polizeirevier ankam und mit den Beamten sprach, bemerkten sie ebenfalls körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen vorherigen Drogenkonsum hindeuteten. Auch bei ihr wurde ein Urintest durchgeführt, der positiv auf Amphetamin reagierte.
Auch sie wurde dann zum Helios Klinikum in Stralsund gebracht, um dort eine Blutprobe entnehmen zu lassen.
Bei der folgenden Durchsuchung wurden bei der 40-Jährigen geringe Mengen Betäubungsmittel und Konsumutensilien gefunden und beschlagnahmt. Infolgedessen wurde gegen die Stralsunderin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Beiden Frauen wurde die Weiterfahrt untersagt und jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.
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Stefanie Peter
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen. Im Jahr 2022 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








