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Verkehrssicherheit: Bilanz zum Aktionstag in MV

Landesinnenminister zieht Bilanz zum bundesweiten Verkehrssicherheitsaktionstag „sicher.mobil.leben – Güterverkehr im Blick“ am Mittwoch. Mehr als 130 Lastkraftwagen wurden kontrolliert, um die Sicherheit auf der Straße zu erhöhen.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Landesinnenminister Christian Pegel zieht eine Bilanz zum bundesweiten Verkehrssicherheitsaktionstag „sicher.mobil.leben – Güterverkehr im Blick“ am Mittwoch: „Mehr als 130 Lastkraftwagen wurden in Mecklenburg-Vorpommern durch die eingesetzten Beamtinnen und Beamten kontrolliert. Diese Aktionstage sind wichtig, um die Sicherheit auf der Straße im Land zu erhöhen.“

Beim Aktionstag hat die Polizei bundesweit an insgesamt 546 Kontrollstellen 20.303 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 12.901 Verstöße festgestellt. In Mecklenburg-Vorpommern haben die eingesetzten Polizeikräfte 134 Fahrzeuge kontrolliert.

„Lange Arbeitszeiten und Zeitdruck führen in der Branche manchmal dazu, dass die Verkehrssicherheit auf der Strecke bleibt“, sagt der Innenminister und: „Es ist wichtig, mit dieser bundesweiten Aktion den Fokus auf den Güterverkehr zu legen, denn gerade Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Lkw haben – wenn sie passieren – häufig dramatische Folgen.“

In unter anderem 17 Fällen wurden gegen die Sozialvorschriften verstoßen, das heißt zum Beispiel Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Aber auch die Ladung war in sieben Fällen nicht richtig gesichert. Maße und Gewichte wurden in zwei Fällen überschritten. Die Polizei musste einem verkehrsuntüchtigen Fahrer die Weiterfahrt untersagen.

Im Zuge der Aktion haben die eingesetzten Beamtinnen und Beamten auch Kontrollen mit Geschwindigkeitsmessanlagen durchgeführt. „Unangepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptursache bei Unfällen mit Personenschaden. Die hohe Anzahl von insgesamt 617 Geschwindigkeitsübertretungen am Mittwoch zeigt, dass diese Kontrollen leider immer noch notwendig sind. Ich danke allen am Aktionstag Beteiligten für ihren Einsatz für ein Mehr an Verkehrssicherheit“, sagt Innenminister Christian Pegel. „Ich danke aber vor allem auch all den anderen LKW- und PKW-Fahrern, die ordnungsgemäß unterwegs waren und deshalb in unserer Statistik nicht auftauchen – bleiben Sie bitte dabei und helfen Sie uns durch Einhalten der Vorschriften im Straßenverkehr, Leben und Gesundheit aller am Verkehr Teilnehmenden zu schützen!“

Kontakt:

Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% ausmacht. Insgesamt 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% (47.066 Fälle). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen verloren ihr Leben, 1.266 wurden schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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