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Verkehrssünder in Güstrow aus dem Verkehr gezogen

Mehrere Fahrzeugführer unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss gestoppt. Ermittlungen eingeleitet und Führerscheine sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)

Letztes Wochenende wurden im Landkreis Rostock mehrere Verkehrssünder von den Einsatzbeamten der Polizeiinspektion Güstrow erwischt. Insgesamt fielen fünf Fahrer aufgrund ihrer Fahrunfähigkeit im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptreviers Güstrow auf.

In der Nacht zum Samstag gegen 00:30 Uhr wurde ein Auto aufgrund seiner auffälligen Fahrweise im Sankt-Jürgens-Weg in Güstrow gestoppt und ein 61-jähriger Deutscher einer Verkehrskontrolle unterzogen. Zuvor hatte der Fahrer unter anderem durch Schlangenlinien, das Überfahren einer roten Ampel und die Missachtung des polizeilichen Anhaltesignals Aufmerksamkeit erregt. Bei der Kontrolle wurde ein Atemalkoholwert von 0,87 Promille festgestellt. Außerdem gab er an, kurz zuvor ein Schlafmittel eingenommen zu haben.

Am selben Tag gegen 22:20 Uhr fiel den Beamten ein unbeleuchteter Audi im Stadtgebiet auf, der schließlich in der Schwaaner Straße kontrolliert wurde und von zwei Männern besetzt war. Der Fahrer war ein 31-jähriger Ukrainer, der einen Atemalkoholwert von 1,53 Promille hatte und außerdem nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Es stellte sich heraus, dass er ohne Erlaubnis seines Arbeitgebers ein Firmenfahrzeug benutzte. Neben der Trunkenheitsfahrt wird auch wegen unbefugter Nutzung eines Kraftfahrzeugs ermittelt.

Am Sonntagabend gegen 21:40 Uhr wurde in Klueß ein 31-jähriger Deutscher festgestellt, der seinen Seat ohne erforderliche Fahrerlaubnis fuhr. Er gab außerdem an, vor der Fahrt einen Joint geraucht und am Freitagabend Kokain konsumiert zu haben. Der Atemalkoholwert betrug 0,33 Promille.

Am Montagmorgen kurz nach Mitternacht wurde in der Liebnitzstraße ein Mitsubishi festgestellt, dessen 64-jähriger Fahrer, ebenfalls deutscher Staatsbürger, offensichtlich aufgrund der Einnahme verschiedener Medikamente nicht mehr in der Lage war, sein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen.

Im Bereich des Polizeireviers Bad Doberan wurde am Freitagabend gegen 18:45 Uhr in Rerik eine 52-jährige Deutsche festgestellt, die aufgrund ihrer Alkoholisierung mit ihrem BMW in der John-Brinckmann-Straße in Richtung Ortsausgang/Gaarzer Hof von der Fahrbahn abkam und im angrenzenden Graben stecken blieb. Die Fahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 03:10 Uhr auf der L11 zwischen Kröpelin und Altenhagen. Ein 39-jähriger Deutscher fuhr mit seinem Transporter von Kröpelin kommend auf der L11, als er ebenfalls von der Straße abkam und schließlich mit einem Leitpfosten und einem Telefonmast kollidierte. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 600 Euro geschätzt. Bei dem 39-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 1,86 Promille festgestellt. Es stellte sich außerdem heraus, dass er nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Gegen alle festgestellten Fahrer wurden Ermittlungen unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Anschließend wurde bei allen eine Blutprobe entnommen und, falls vorhanden, die Führerscheine sichergestellt.

Außerdem wurden drei weitere Fahrer festgestellt, die ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren.

Kontakt:

Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266 303
Fax: 03843/266-306
E-Mail: oea-pi.guestrow@polmv.de
http://www.polizei.mvnet.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wobei 5675 männlich und 1101 weiblich waren. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 6598 zurück, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8728 8223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8304 7758
Anzahl der Verdächtigen 6776 6598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5675 5556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1101 1042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (87,97%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53500
Unfälle mit Personenschaden 4913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47066
Ortslage – innerorts 31178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19742
Ortslage – auf Autobahnen 2580
Getötete 83
Schwerverletzte 1266
Leichtverletzte 4983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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