Zwei Unfälle mit Verletzten, hoher Sachschaden und Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Feuerwehren unterstützen bei Bergung der Personen.
Verkehrsunfälle bei Kramerhof und Putbus

Kramerhof/Putbus (ost)
Am gestrigen Dienstag (07.01.2025) gab es zwei Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden.
Frühmorgens gegen 08:00 Uhr kam es auf der Kreisstraße 11 in der Nähe von Kramerhof zu einem Crash zwischen zwei Fahrzeugen. An der Kreuzung zur Kreisstraße 26 stießen ein 48-jähriger Mercedes-Fahrer und ein 24-jähriger Stralsund-Audi-Fahrer zusammen. Ersten Berichten zufolge könnte ein Abbiegefehler und das Missachten der Vorfahrt die Ursache gewesen sein. Der 24-jährige Fahrer, der eine Kopfverletzung erlitt, und seine 25-jährige hochschwangere Beifahrerin wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Kreisstraße zeitweise vollständig gesperrt.
Gegen Mittag, um 12:00 Uhr, ereignete sich ein weiterer Unfall. Ein 86-jähriger Toyota-Fahrer kam auf der Kreisstraße 10 bei Putbus allein von der Straße ab und landete im Straßengraben. Der Mann von der Insel Rügen wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Auch die 80-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden danach im Krankenhaus behandelt. Nach den bisherigen Ermittlungen könnten körperliche oder geistige Einschränkungen des Seniors den Unfall verursacht haben. Aus diesem Grund hat die Polizei eine Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet und den Führerschein des Mannes eingezogen. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden halfen bei der Bergung der Personen. Die Lauterbacher Chaussee wurde für die Dauer des Einsatzes teilweise gesperrt.
Alle genannten Personen sind Deutsche.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden gab es 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 334 registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








