Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrsunfälle in Grimmen und Dierhagen

Zwei Verkehrsunfälle mit Alkoholisierung und medizinischer Ursache, hoher Sachschaden und Verletzte.

Foto: Depositphotos

Dierhagen/ Grimmen (ost)

Am gestrigen Donnerstag (07.11.2024) ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen zwei Verkehrsunfälle, die schwerwiegende Konsequenzen für die Fahrer hatten.

Um 12:30 Uhr wurde ein Verkehrsunfall an der L21 bei Dierhagen gemeldet. Berichten zufolge hat ein 74-jähriger Fahrer eines VW ein Verkehrsschild beschädigt und ist dann einfach weitergefahren. Zudem fiel der Autofahrer durch unsicheres Fahren auf. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde von der Polizei gestellt und hatte einen Alkoholgehalt von knapp 0,3 Promille. Zur Sicherung von Beweisen wurde eine Blutprobe entnommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Führerschein eingezogen. Der Fahrer wird wegen Trunkenheit am Steuer und unerlaubtem Verlassen des Unfallorts zur Verantwortung gezogen. Der entstandene Schaden wird vorläufig auf mindestens 4.000 Euro geschätzt.

Kurz vor 15:00 Uhr kam es in der Stralsunder Straße in Grimmen zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW. Nach bisherigen Ermittlungen geriet ein 54-jähriger Volvo-Fahrer von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Hyundai im Gegenverkehr, wobei die 57-jährige Fahrerin glücklicherweise nur leicht verletzt wurde. Es gibt Hinweise darauf, dass medizinische Gründe oder die Wirkung von Medikamenten zu dem Verlust der Kontrolle des 74-Jährigen geführt haben könnten. Zur Sicherung von Beweisen wurde auch hier eine Blutprobe entnommen. Der Volvo-Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Alle in der Meldung genannten Personen sind Deutsche.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), während 1.228 schwere Unfälle nur Sachschäden verursachten (2,21%). In 334 Fällen (0,6%) waren berauschende Mittel im Spiel. Die meisten Unfälle (88,42%) führten lediglich zu Sachschäden. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 (4,17%) und auf Autobahnen 437 (0,79%). Bei den tragischen Folgen gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24