Zwei Unfälle, drei Verletzte: Schwere Kollision zwischen Pkw und Moped, sowie frontale Kollision zweier Fahrzeuge.
Verkehrsunfälle in Jarmen

Jarmen (ost)
Gestern (23.09.2026) gab es in Jarmen zwei Unfälle, bei denen eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt wurden.
Der erste Vorfall ereignete sich um 10:50 Uhr auf der Demminer Straße in Jarmen.
Laut ersten Informationen fuhr die 36-jährige Deutsche mit ihrem Skoda auf der Lindenstraße in Jarmen und wollte geradeaus in den Müssentiner Weg abbiegen. Der 64-jährige deutsche Mopedfahrer fuhr auf der Demminer Straße in Richtung Neuer Markt. Als die 36-Jährige in den Kreuzungsbereich einbog, kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Mopedfahrer. Der 64-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 6.000 Euro geschätzt.
Am Nachmittag gegen 14:20 Uhr ereignete sich auf der Fabrikstraße in Jarmen ein weiterer Unfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.
Nach bisherigen Informationen fuhr die 39-jährige Deutsche mit ihrem Ford auf der Fabrikstraße in Jarmen aus Richtung Neuer Markt. Danach wollte die Frau nach links in die Lindenstraße abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden 20-jährigen Ukrainer in seinem Transporter. Es kam zu einer frontalen Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde der Pkw zurückgeschleudert und kam mit dem Heck auf dem Gehweg zum Stehen. Bei dem Unfall erlitten die 39-Jährige und das mitfahrende Kind leichte Verletzungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt.
An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit ausschließlich Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen gab es 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








