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Verkehrsunfall auf B104 Höhe Plöwen

Schwerer Unfall mit polnischer Fahrerin verursacht Personenschaden. Straße für eine Stunde gesperrt, Sachschaden von 22.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 08.04.2026 gegen 15:30 Uhr auf der B104 zwischen Löcknitz und Bismark. Dabei wurde eine Person schwer verletzt und eine Person leicht verletzt, als zwei Fahrzeuge aufgrund von Verkehr stoppen mussten und eine polnische Fahrzeugführerin dies übersah und in die beiden Fahrzeuge fuhr.

Die 48-jährige polnische Fahrerin war auf der B104 in Richtung Polen unterwegs, als die beiden vor ihr fahrenden Autos aufgrund von Verkehr stoppen mussten, weil ein Traktor in Richtung Plöwen abbiegen wollte. Die Mazda-Fahrerin erkannte dies zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den vor ihr stehenden Skoda auf. Der 44-jährige deutsche Skoda-Fahrer konnte nicht mehr reagieren und wurde durch die Wucht auf ein weiteres Auto vor ihm geschoben, einen Hyundai, der sich direkt hinter dem abbiegenden Traktor befand.

Die polnische Fahrerin wurde bei der Kollision mit dem Skoda schwer verletzt und musste vor Ort im RTW behandelt werden, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Beifahrerin des Skoda wurde leicht verletzt und konnte vor Ort ambulant behandelt werden. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt.

Die B104 wurde für eine Stunde voll gesperrt, um den Unfall aufzunehmen. Der Mazda und der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 22.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, von denen 88,42% auf Übrige entfallen. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 (4,17%) und auf Autobahnen 437 (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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