Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B105 führte zu einer Vollsperrung bis 11:30 Uhr nach einem tödlichen Unfall.
Verkehrsunfall auf B105 Ortsumgehung Kröpelin

Kröpelin/ B105 (ost)
Zunächst wird auf die Ausgangsmeldung zum Verkehrsunfall auf der B105 im Bereich der Ortsumgehung Kröpelin hingewiesen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6216008
Nach den neuesten Erkenntnissen der Verkehrsunfallaufnahme kann der Unfallhergang grob wie folgt skizziert werden. Ersten Ermittlungen zufolge brach in den frühen Morgenstunden gegen 05:30 Uhr aufgrund von Straßenglätte der Sattelauflieger eines 48-jährigen deutschen Lkw-Fahrers in Fahrtrichtung Neubukow aus und geriet in den Gegenverkehr. Der 42-jährige deutsche Fahrer eines Mitsubishi, der aus Richtung Neubukow kam, konnte die folgende Kollision nicht verhindern und prallte frontal gegen den Auflieger.
Aufgrund der Schwere des Zusammenstoßes wurde der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr unter Verwendung von technischem Gerät befreit werden. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen erlag der Mann seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.
Beide beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten später von Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf 15.000 Euro geschätzt.
Aufgrund der Schwere des Unfalls und zur Unterstützung der örtlichen Verkehrsunfallermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Rostock einen Sachverständigen der DEKRA hinzugezogen.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei durchgeführt.
Während des Rettungseinsatzes, der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die B105 vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde von zusätzlichen Polizeikräften umgeleitet. Die Vollsperrung konnte nach Abschluss aller Maßnahmen um 11:30 Uhr aufgehoben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








