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Verkehrsunfall auf der B104 zwischen Pasewalk und Papendorf

Gestern kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Die B104 musste für elf Stunden teilweise gesperrt werden.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (LK Vorpommern-Greifswald) (ost)

Gestern, am 26.08.2026, ereignete sich auf der B104 bei Pasewalk ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 87-jähriger deutscher Autofahrer mit seinem Auto auf der B104 in Richtung Pasewalk. Er soll hinter einem vor ihm fahrenden Sattelzug gefahren sein und kurz vor einer Linkskurve zum Überholen angesetzt haben. Dabei hat er anscheinend einen entgegenkommenden Lastwagen übersehen.

Daraufhin kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem entgegenkommenden Lastwagen. Der Fahrer des Sattelzuges, der überholt werden sollte, versuchte noch auszuweichen. Dabei geriet der Sattelzug von der Straße ab, landete im Graben und kippte um. Der entgegenkommende Lastwagen wich ebenfalls aus und prallte gegen die Leitplanke.

Der 87-jährige Autofahrer und seine 81-jährige deutsche Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Beide Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme bestand keine Lebensgefahr. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Die B104 musste wegen der umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten für ungefähr elf Stunden teilweise gesperrt werden.

Die weiteren Untersuchungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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