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Verkehrsunfall auf der B111 bei Lühmannsdorf

Zwei Personen schwer verletzt, 8000 Euro Sachschaden, 2 Stunden Vollsperrung der Straße

Foto: Depositphotos

Wolgast (ost)

Am 10.07.2026 um etwa 22:15 Uhr gab es auf der Bundesstraße 111 am Ausgang von Lühmannsdorf einen Verkehrsunfall mit Schäden an Personen und Eigentum. Gemäß den aktuellen Ermittlungen fuhr der 18-jährige deutsche Fahrer mit seinem Toyota PKW die B111 in Richtung Wolgast. In einer Kurve nach links, kurz vor dem Ortsausgang von Lühmannsdorf, verlor der Fahrer aufgrund vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Daraufhin kam das Auto nach rechts von der Straße ab, überschlug sich mehrmals und kam einige Meter neben der Straße auf einem Feld zum Stillstand. Der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, da er wahrscheinlich nicht angeschnallt war. Der 16-jährige deutsche Beifahrer konnte das Auto nach dem Unfall eigenständig verlassen. Beide Insassen erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurden vom alarmierten Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in die Universitätsklinik Greifswald gebracht.

Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 8000 Euro. Es musste von einem beauftragten Abschleppdienst geborgen werden. Während der Rettungsmaßnahmen am Unfallort wurde die B111 für etwa 2 Stunden voll gesperrt. Neben den Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes waren 37 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lühmannsdorf, Züssow und Karlsburg im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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