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Verkehrsunfall auf der B197 bei Sarnow

Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden. Am heutigen Mittwochnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden und zwei leicht verletzten Personen.

Foto: Depositphotos

Anklam (ost)

Heute Nachmittag, am 7. Oktober 2026, ereignete sich gegen 15:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 197 in der Nähe von Sarnow Ausbau. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden. Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr eine Kolonne aus drei Fahrzeugen – bestehend aus einem Honda, einem nachfolgenden Auto und einem Ford – auf der B197 von Anklam in Richtung Boldekow. Der Honda, der vorne fuhr und mit zwei Personen besetzt war, wollte nach links auf ein Grundstück abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste der Fahrer seinen Wagen bis zum Stillstand abbremsen. Das nachfolgende zweite Auto erkannte die Situation rechtzeitig und hielt ebenfalls an. Der 55-jährige deutsche Fahrer des Ford übersah das Stauende. Um einen drohenden Auffahrunfall zu verhindern, lenkte er sein Auto nach links auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zur Kollision mit dem Honda, der sich zu diesem Zeitpunkt im Abbiegevorgang befand. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer des Honda erlitten leichte Verletzungen durch die Wucht des Aufpralls. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtsachschaden auf etwa 15.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es auf der B197 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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