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Verkehrsunfall auf der BAB 19 bei Linstow

Am 07.06.2026 ereignete sich ein Unfall mit Vollsperrung. Eine Familie wurde ins Krankenhaus gebracht, Geschwindigkeitsbegrenzung wurde eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Linstow (ost)

Am 07.06.2026 um etwa 13:40 Uhr gab es einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 19 zwischen den Ausfahrten Linstow und Malchow in Richtung Berlin. Ein Renault Megane mit einer Familie von vier Personen an Bord geriet aus bisher unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Dabei verletzte sich der 36-jährige Beifahrer am Fuß, während die 36-jährige Fahrerin und die beiden Kinder im Alter von 3 und 8 Jahren zunächst unverletzt blieben. Die Fahrtrichtung Berlin war für eine Stunde voll gesperrt, während der Unfall aufgenommen wurde und der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn landen musste.

Der verletzte Beifahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Güstrow gebracht, während die anderen drei Insassen des Fahrzeugs von einem Rettungswagen begleitet wurden. Aufgrund der Beschädigung mehrerer Elemente der Mittelschutzplanke richtete die Autobahnmeisterei einen Geschwindigkeitstrichter ein, um die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h zu reduzieren. Dies dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der beschädigten Schutzplanke und wird nach der Reparatur wieder abgebaut. Der Gesamtschaden des Unfalls wird auf 20.000 EUR geschätzt.

Matthias Emmerich

Polizeihauptkommissar, Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Dummerstorf, Außenstelle Linstow

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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