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Verkehrsunfall auf L 35 bei Neddemin

Ein Motorradfahrer wurde schwer verletzt, als er versuchte, ein Auto zu überholen. Die Straße war für 4 Stunden gesperrt.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am Samstagnachmittag, dem 25.07.2026, gegen 15 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße 35 zwischen Neddemin und Neubrandenburg ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 39-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen erlitt. Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Ermittlungen befuhr ein 42-jähriger deutscher Staatsbürger mit seinem Auto Skoda die L 35 in Richtung Neubrandenburg. Kurz nach der Abzweigung nach Podewall versuchte der Skoda-Fahrer, das Fahrzeug vor ihm zu überholen. Zur gleichen Zeit war ein 39-jähriger deutscher Motorradfahrer auf einer Suzuki auch im Überholvorgang und versuchte offenbar, gleichzeitig den Skoda zu überholen. Dadurch kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad. Durch den Zusammenstoß kam der 39-Jährige mit seiner Suzuki von der Fahrbahn ab. Er erlitt schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der entstandene Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Um die genaue Unfallursache zu klären, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Unfallsachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die L 35 musste für etwa vier Stunden voll gesperrt werden, während Rettungsmaßnahmen durchgeführt und der Unfall aufgenommen wurden. Neben mehreren Polizeiwagen waren ein Rettungswagen (RTW), ein Rettungshubschrauber und Kräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg am Unfallort im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% entspricht. Es gab 1.228 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% der Gesamtzahl ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 88,42% (49.199 Unfälle). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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