Eine 61-jährige Opel-Fahrerin wurde schwer verletzt, als sie die Vorfahrt missachtete und mit einem Mercedes kollidierte.
Verkehrsunfall auf L072 bei Lübesse

Lübesse (ost)
Am späten Freitagabend gab es auf der L072 am Abzweig zur K112 in Richtung Goldenstädt einen schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 61-jährige Opel-Fahrerin schwer verletzt wurde. Nach aktuellen Informationen fuhr die 61-Jährige gegen 21:25 Uhr mit dem Opel auf der Kreisstraße 112 aus Richtung Goldenstädt und wollte an der Kreuzung zur Landesstraße 072 nach links in Richtung Ludwigslust abbiegen. An der Kreuzung hat die Opel-Fahrerin den 21-jährigen Fahrer eines Mercedes, der aus Richtung Ludwigslust kam und Vorfahrt hatte, übersehen, und es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Mercedes kam daraufhin nach links von der Straße ab, prallte gegen ein Verkehrsschild und blieb auf dem angrenzenden Feld stehen. Im Mercedes wurden sowohl der 21-jährige Fahrer als auch der 20-jährige Beifahrer leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte 61-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung ins Helios-Klinikum nach Schwerin. Die beiden leicht verletzten Insassen im Mercedes konnten nach einer kurzen Untersuchung am Unfallort aus medizinischen Gründen entlassen werden. Durch weitere Zeugen des Unfalls wurde bekannt, dass der Mercedes-Fahrer offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA an der Unfallstelle eingesetzt. Nach Erfassung aller Umstände des Unfalls wurden die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge abgeschleppt. Die Maßnahmen am Unfallort waren am Samstagmorgen um 03:30 Uhr abgeschlossen. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf 16.000 Euro geschätzt.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar, Leiter des Polizeidienstes
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 334, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








