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Verkehrsunfall bei Rövershagen

Eine 44-jährige Krad-Fahrerin wurde lebensbedrohlich verletzt, als ein Pkw sie übersah und es zum Zusammenstoß kam.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Montagabend ereignete sich in der Nähe von Rövershagen bei Rostock ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 44-jährige Motorradfahrerin lebensbedrohlich verletzt wurde. Nach aktuellen Informationen fuhr die 44-Jährige gegen 17:30 Uhr mit ihrer 13-jährigen Tochter als Beifahrerin auf dem Motorrad die vorfahrtsberechtigte Hauptstraße K17 von Oberhagen kommend in Richtung Behnkenhagen. Gleichzeitig fuhr der 24-jährige Fahrer eines Hyundai PKW die untergeordnete Straße K118 von Vogtshagen kommend und plante an der Einmündung zur K17 in Richtung Oberhagen abzubiegen. Bevor er in den Kreuzungsbereich einfuhr, hielt der Autofahrer zunächst an. Beim Abbiegen auf die K17 in Richtung Oberhagen übersah er die von links kommende Motorradfahrerin und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 44-jährige Motorradfahrerin erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Rostocker Klinikum geflogen. Die 13-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Kinderklinikum gebracht. Die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 24-jährigen Hyundai-Fahrers ergab keine Auffälligkeiten. Zur weiteren Untersuchung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger der DEKRA an der Unfallstelle hinzugezogen. Das Motorrad war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Unfallschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Maßnahmen an der Unfallstelle waren gegen 21 Uhr abgeschlossen.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen wurden getötet, 1.105 schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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